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Twitter Beschreibung optimieren für mehr Follower und Besucher

„Es gibt keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck.“

Wer hat diesen Satz nicht schon einmal irgendwann von seinen Eltern, Großeltern oder Freunden gehört? Ich auf jedem Fall und erst seit dem ein wichtiger Leitsatz in meiner Beratung für Tourismuskunden und die Optimierung derer digitale Auftritte.

Deshalb schauen wir uns heute einmal gemeinsam die Twitter Beschreibungen einiger Regionen und Städte an. An Hand von 6 Beispielen werde ich euch zeigen, was ihr konkret an euren Twitter Beschreibungen verbessern könnt um die Aufmerksamkeit der Besucher auf euch zu ziehen und dadurch mehr Follower zu bekommen.

Vorab: Ich bewerte alle Account Beschreibungen unter der Prämisse, dass diese sich an den (potenziellen) Gast richten. Nicht an die Presse, nicht an andere Touristiker oder Reiseveranstalter.

Visit Saudi

Was ich an VisitSaudi gut finde ist tatsächlich das Twitter Handle @VisitSaudiNow, da es den „VisitXYZ“ Call to Action mit dem „Now“ noch einmal verstärkt.

Auch den Branded Hashtag mit unterzubringen ist eine gute Idee.

Weniger gut: Spätestens an Hand des blauen Hakens weis jeder, dass es sich um den offiziellen Account handelt. Diesen Hinweis hätte man also weglassen können.

Visit London

London fällt besonders durch eine nach deutschem Verständnis ganz eigene Rechtsauffassung im Hinblick auf Urheberrechte auf. Wer VisitLondon in einem Post markiert und tagged gibt dem Social Media Team die Erlaubnis Photos weiterzuverwenden. Das ist nicht nur auf Twitter merkwürdig (würde man es doch eher auf IG erwarten) sondern auch nicht nachahmenswert.

Gut: Die Information zur offiziellen Webseite visitlondon.com, denn london.com führt überraschend weder zur Touristinfo noch zur Stadt London.

Brasil

Diese Beschreibung gefällt mir außerordentlich gut, da hier nicht unnötig darüber gesprochen wird, dass es sich um den offiziellen Account handelt sondern statt dessen Brasilien mit für den Reisenden ansprechenden Attributen beschrieben wird.

Hier wäre vielleicht ein Hinweis auf den favorisierten Hashtag #visitbrazil oder die gleichnamige Domain noch möglich gewesen, aber das erschließt sich in dem Fall ja fast von selbst.

VisitBerlin / Berlin Tourism

Über VisitBerlin und die gewählte Twitter Strategie könnte man schon fast einen eigenen Beitrag verfassen. Die Kurzform: Unter @BerlinTourism / Visitberlin finden sich englischsprachige Tweets. Unter @visitBerlin / visit Berlin gibt es die selben Inhalte noch einmal in deutsch. Alles klar? Nein?

Genau so wird es wohl auch dem Gast gehen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit beim genau falschen Account landet.

Aber hier soll es ja um die Account Beschreibung gehen. Der erste Satz mag ein wenig dick aufgetragen sein, verrät aber zumindest, was der Follower erwarten kann. Der Nachsatz ist mit Blick auf die Mehrsprachigkeit sicher nicht selbsterklärend. Gut ist der Hinweis auf den Instagram Namen, da dieser Account noch einmal anders lautet.

Visit South Afrika

Die Beschreibung von Südafrika gefällt mir mindestens genau so gut wie die brasilianische. Hier aber mit dem perfekt integriertem Hinweis zum Branded Hashtag #MeetSouthAfrika. Top!

Visit KC

Bei Kansas City ist tatsächlich nicht die Beschreibung das Problem – bis auf den etwas sperrigen und wenig einladenden Hashtag sondern viel mehr die Wahl des Namens (und Logos).

Weder das Twitter Handle noch der Twittername geben einen Hinweis darauf, dass es sich um Kansas City handelt. entsprechend wird dieser Account nicht einmal in der Twitter Suche nach Kansas City gelistet.

Das ist nicht gut und ließe sich mit wenigen Klicks beheben.

Fazit

Bei der Erstellung der Twitter Beschreibung kannst du einiges Falsch machen. Entscheidend ist deshalb der Blick durch die Brille des Gastes.

Was möchte ich über den Ort oder die Region erfahren?

Welche Beschreibung spricht mich an?

Wenn du es dann noch schaffst die Webseite oder den Branded Hashtag mit unterzubringen bist du schon auf einem sehr guten Weg.

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