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Ist dein Logo bereit fürs Digitalmarketing?

Prospekte, Briefköpfe, Webseiten, TV-Spots, …. Ein Logo muss heute an vielen Orten bestehen können. Doch tatsächlich sind viele Logos von Städten, Regionen und Destinationen heute noch nicht fürs digitale Tourismusmarketing optimiert.

Die Herausforderung

Denn im Digitalen lauert eine große Herausforderung: Die Pixeldichte und Auflösung des Mediums und des Kanals.

Normale Bildschirme schaffen eine Pixeldichte von gerade einmal auf 72 Punkte pro Inch (dpi). Moderne Retina Monitore, wie sie etwa in iPhones und iPads verbaut sind, immerhin auf 144.

Vergleichsweise wenig, wenn wir es mit einem herkömmlichen Laserdrucker (600 dpi) oder dem Druck einer Druckerei (min. 300 dpi) vergleichen.

Feine Linien und Details gehen dabei schnell unter.

Noch schlimmer wird es wenn wir uns die Anforderungen sozialer Netzwerke hinsichtlich der Profilbilder anschauen. Mit 180 x 180 Pixeln bei Facebook, 110 x 110 Pixeln bei Instagram oder (immerhin) 300 x 300 Pixeln bei LinkedIn ist es nahezu unmöglich ein für den Druck konzipiertes Logo passend abzubilden.

Case: Das neue Corporate Design der Stadt Trier

Dieser Herausforderung musste sich auch die Stadt Trier stellen. Das alte Logo (immerhin 25 Jahre alt) zeichnete sich durch filigrane Linien und eine schmale Serifenschrift aus und konnte so im Digitalen kaum bestehen.

Und so lag einer der Hauptaugenmerke bei der Gestaltung auch darauf das neue Logo möglichst vielseitig einsetzbar zu machen.

Dazu wurden außerdem die Farben reduziert, so dass es bei der Bearbeitung nicht mehr zu Verfälschungen kommen kann, wie sie etwa bei den Graustufen des alten Logos möglich waren.

„Logo für alle“ gleich mitdenken

Eine Besonderheit stellt bei diesem Redesign gleich noch das „Fanlogo“ da. Die Version „mit Herz“ darf von Bürgern, Vereinen und Unternehmen farblich abgewandelt und verwendet werden um die Verbundenheit mit der Stadt auszudrücken. Die anderen beiden Versionen bleiben der Stadt selbst und der Tourismus- und Marketingabteilung vorbehalten.

Mit diesem Fanlogo denkt die Stadt gleich einen Schritt weiter: Wie wird Trier auch von den Nutzern von Facebook und Co. weitergegeben? Welche GIF-Sticker lassen sich daraus für Instagram, Snapchat und WhatsApp ableiten? Diese Vorgabe versucht all diese Anwendungsformen zu kanalisieren und einem Wildwuchs vorzubeugen.

Checkliste Digitales Logo

Die folgenden vier Punkte solltest du unbedingt im Auge behalten, wenn es um das Redesign des eigenen Logos geht:

  • Keine feinen Linien
  • Reduzierte Farben
  • Ohne Verlust wichtiger Elemente skalierbar
  • Auch in quadratischer Version verfügbar
  • „Fanlogo“ Version möglich

Fazit

In der digitalen Kommunikation stoßen Marketingverantwortliche schnell an ihre Grenzen, wenn es darum geht Logos und Styleguides aus dem analogen zu adaptieren. Bei einem Redesign ist es zwingend notwendig diese Formate mitzudenken und Adaptionen zu erarbeiten.

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