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Komoot: Wie du dich als regionaler Experte in der Outdoor App etablierst

Im touristischen Marketing geht es in sehr vielen Fällen um Sichtbarkeit. Digitale Sichtbarkeit. Wer sich dabei auf einen Kanal, wie etwa Facebook, Instagram oder Twitter beschränkt, verpasst leider die Möglichkeiten, welche sich gerade Branchen-Plattformen bieten können. Plattformen, wie etwa Komoot.

Was ist Komoot?

Komoot ist eine App für den Browser, iOS, Android und diverse Fahrradcomputer. Nutzer können mit Komoot ihre Outdoor Aktivitäten sowohl planen und aufzeichnen als auch teilen.

Schauen wir uns das Beispiel der Tirol Werbung an:

Du siehst hier nicht nur die Möglichkeit dich (auch in verschiedenen Sprachen) dem Nutzer zu präsentieren. Auch einen Link zu deiner Webseite kannst du mit unterbringen.

Touren, Highlights und Collections

Die Reichweite kommt aber an einer anderen Stelle ins Spiel. Und das sind die 206 Touren, 41 Highlights und 19 Collections. Was hat es damit auf sich?

Touren sind tatsächlich die Strecken, die man als Nutzer zurück legen kann. Jede Tour hat in der Regel eine zugeordnete Sportart. Denn eine Wanderung ist ja zum Beispiel nicht unbedingt fürs E-Bike geeignet. Oder eine Fahrradtour (auf öffentlichen Straßen) eignet sich nicht für einen Lauf.

Highlights sind besondere Punkte auf einer Tour. Zum Beispiel ein Ort mit besonders gutem Ausblick, ein Wasserfall oder auch eine Einkehrmöglichkeit.

Collections sind Sammlungen von Touren zu einem besondern Themengebiet. Im Screenshot oben sind es zum Beispiel zwei Sammlungen mit Touren für Genießer. Aber es könnten auch Touren sein, die an einem See entlang gehen oder die mit einer Gipfelbesteigung enden. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wo die Sichtbarkeit in Komoot entsteht

Sucht ein Nutzer nun nach einer Aktivität kann an an verschiedenen Stellen mit Tirol in Kontakt kommen:

Neben den Suchergebnissen zu passenden Touren werden die entsprechenden Collections mit dem Namen und Logo des Nutzers eingeblendet.

Ruft man eine Collection auf, so erscheint auch dort in der Übersicht noch einmal der Name und das Logo des Nutzers.

Bei den einzelnen Touren geht es dann weiter. Auch dort wird jeweils der Nutzer verlinkt.

Bei Highlights wird sowohl eingeblendet, wer diesen Ort empfiehlt als auch Kommentare zu einem Ort.

Der Nutzer hat also an vielen Stellen die Möglichkeit auf Tirol als Touren und Collection Anbieter zu treffen. Entscheidet er sich dann Tirol auf Komoot zu folgen wird er zusätzlich darüber informiert, wenn Tirol eine neue Tour oder Collection anlegt. Tirol wird ihm also immer wieder ins Gedächtnis gebracht.

So etablierst du dich als Experte

Bei Komoot unterscheidet man zwischen einem normalen Nutzerkonto und einem (kostenlosen) Partner-Konto. Prinzipiell funktionieren beide gleich, das Partner-Konto hat aber ein paar Vorteile. So gibt es zum Beispiel eine „schöne“ URL für das eigene Profil (komoot.de/user/tirolwerbung etc.) einen Ansprechpartner bei Komoot selbst und die Möglichkeit limitierte Gutscheine für Komoot zu erhalten. Ein wechsel vom normalen Profil zum Partner-Konto ist später nicht mehr möglich. Deshalb lieber gleich richtig machen. Und das geht so:

  1. Lade dir die Komoot App auf dein Smartphone oder öffne Komoot im Browser
  2. Melde dich per Mail bei partner@komoot.de, um ein Partnerkonto zu erhalten. Schicke gleich alle Infos zu deinem Hotel oder deiner Destination mit.
  3. Starte mit der Planung einer ersten Tour. Stelle diese am Ende der Planung auf „öffentlich“.
  4. Plane weitere Touren, auch für andere Sportarten.
  5. Fasse deine Touren in Collections (Sammlungen) zusammen.
  6. Erzähle der Welt und deinen Gästen davon.

Gerade der letzte Punkt ist natürlich besonders wertvoll für dich. Denn durch deine Arbeit kannst du deinen Gästen einen echten Mehrwert bieten. Ein Mehrwert, der sogar die wahrscheinlichkeit einer Buchung steigern kann.

So könntest du nicht nur auf deiner Homepage auf die Komoot-Touren in deiner Region hinweisen sondern darüber hinaus diese auch in deiner E-Mail Signatur verlinken. Auch in deiner Gästezeitung oder per Flyer kannst du auf die Touren verweisen. Dort dann am besten versehen mit einem QR-Code, der gleich zu deinem Komoot Profil führt.

Warum Komoot weniger Arbeit macht als andere Social Networks

Anders als bei den sozialen Netzwerken musst du bei Komoot nicht ständig neue Inhalte erzeugen. Der Aufwand entsteht hier initial für das Anlegen und Aggregieren der Touren, Sammlungen und Highlights. Die Verbreitung wird dann größtenteils von Komoot vorgenommen. Du kannst diese aber durch entsprechende Bewerbung (Flyer, Verlinkungen etc.) noch einmal verstärken.

Disclaimer: Die im Artikel erwähnte Tirol Werbung ist einer meiner Kunden. Die gezeigten Beispiel gelten aber genau so für andere touristische Leistungsträger.

Photo by Katie McBroom on Unsplash

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